Als Ursprung der heutigen Karnevalsgesellschaft ist der Ulanen Stammtisch zu sehen 

Die kölschen Ulanen von 1849 e.V. haben eine Historie, die nicht viele haben und wir sind von Herzen stolz darauf.

Ursprünglich sind sie aus dem 5.westfälischen Ulanen-Regiment hervorgegangen, dessen Ursprung bis ins Jahr 1760 zurückgeht.

Doch dieses Regiment  hatte noch  nichts mit unserer geliebten Heimatstadt zu Köln zu tun und würde dem jetzigen. aus dem Stammtisch Häätzblatt kommenden Karnevalsverein Kölsche Ulanen von 1849 e.V. nicht gerecht werden.

1849 wurde das Regiment auf Befehl von König Friedrich Wilhelm III. ins Deutzer Kastell mit der ersten und zweiten Eskadron verlegt, um in Köln die anhaltenden Aufstände zwischen Katholiken und Protestanten nieder zu schlagen.

Als das Regiment 1850 Köln verliess, hat König Friedrich Wilhelm III. den Dombauverein so unterstützt, dass der Bau unseres Domes endlich wieder fortschreiten konnte.

Die Ulanen hinterließen in unserer Heimatstadt bis heute sichtbare Spuren.

Ein paar Auszüge dazu:

Der Sohn der Regimentskommandeur August von Richthofen Hugo Samuel von Richthofen war von 1896 bis 1902 Kölner Regierungspräsident.

Manfred von Richthofen der Rote-Baron wurde ausgebildet am Butzweilerhof zum Flugbeobachter.

Das Früh im Veedelssitzung am Chlodwigplatz, gegründet von Anton Herrmann vormals Ulan im  5. westfälischen Ulanen Regiment, dass 1921 aufgelöst wurde

1954 wohnten noch 6 ehemalige Ulanen in Köln. unter anderem einer der letzten beiden Standartenträger.

 

Die Soldaten haben sich in ihrer knappen Freizeit schon zu Umtrunken getroffen. Die Tradition des Stammtisches ist nach ihrer Zeit in Köln im Jahr 1849 in der Domstadt geblieben. Die Mädchen und Frauen, die sich anfangs zusammen mit den Soldaten trafen, kannten sich oder lernten sich bei den Treffen kennen und begründeten die Tradition des Stammtischs, der von den Ulanen in Dusseldorf stammend, übernommen wurde.

 

Es waren die Frauen, die die Tradition der Uniformschneiderin weiter trugen, die aber auch zusammen mit Frauen anderer Familien den Stammtisch prägten und weiteren Einfluss, etwa auf die Entwürfe der Kostüme und Uniformen, hatten. Die Männer waren in den folgenden Jahren meist im Militärdienst oder fühlten sich in anderen uniformierten Berufen wohl.

 

So lernte man sich kennen. Dabei fand sich das ein oder andere Liebespaar zusammen und heiratete  später.

 

Sicher ist heute, dass man sich zu dem sogenannten Familienstammtisch, der heute als ,,Ulanen-Stammtisch“ bekannt ist, traf.

 

 

 

Aus dem alten Soldaten-Stammtisch wurde um 1902 der karnevalistische Stammtisch  *Häätzblatt *, die alte  Stammtischfahne von 1906 ist immer noch in den Händen des Stammtisches, genau wie viele andere Dokumente.

Als  Rolf Schüssler 2011 nach einer neuen karnevalistischen Heimat suchte, gab seine Mutter Grete den Anstoß zur Gründung der Ulanen. Grete Schüssler hatte Zeit ihres Lebens viel an Militaria gesammelt, und verfügte dadurch über relevante Unterlagen zur Ulanen Vergangenheit.

 

 

Und mit den entsprechenden Nachweisen wurde vom Gericht das ursprüngliche Gründungsdatum 1849 bestätigt

 

Vor 5 Jahren hat sich dann also  der Kreis geschlossen und der Stammtisch ging als Karnevalsgesellschaft in den historischen Uniformen des 5 westfälischen Ulanen-Regiments von 1849  an das Licht der Öffentlichkeit.

Von Anfang an hatten die Ulanen Orden und Pins, die immer mit Abwandlungen aus historischen Vorbildern erstellt werden.

Seit 4 Jahren feiern wir im Brunosaal zu Klettenberg unsere Ulanensitzung die prächtig gedeiht.

Nicht nur das unsere Frauen uniformiert sind und wir unser vaterstädtisches Fest lieben

Wir verstehen uns als gut bürgerliche Gesellschaft die den Karneval so versteht wie man ihn von alters her in Köln feiert. Wir feiern mit euch und Ihnen in einem historischen Saal zu zivilen Preisen. eben gut bürgerlich wie unsere Historie.